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ELIANE MÜLLER
MEIN SCHMUCK
So wie sie singt und spielt keine hierzulande: Eliane Müller, die Vollblutmusikerin aus Luzern, wurde im Februar mit dem «Swiss Music Award» als «Best Female Solo Act» ausgezeichnet. Schmuck ist für sie auf und neben der Bühne wichtig.

Eliane Müller trägt täglich Schmuck. «Es gibt Schmuck, den ich gar nie ablege», erzählt sie. Zum Beispiel ein goldenes Armkettchen, das eine Geschichte hat: 1990 hat sie zu ihrer Geburt von ihrem Götti ein goldenes Armkettchen erhalten. Es war mit ihrem Namen und dem Geburtsdatum graviert. Doch das Kettchen ging verloren, als die Musikerin noch ein Baby war. Und dann, an ihrem zwanzigsten Geburtstag, erlebte sie eine unvergessliche Überraschung: Der Sohn ihres Göttis schenkte ihr ein neues Armkettchen. Dieses Goldkettchen legt Eliane Müller nie ab.

Ihre Perle ist immer dabei
«Ich verbinde Schmuck mit Emotionen und Erinnerungen», beschreibt die Künstlerin ihre Beziehung zu Schmuck. «Wenn ich Schmuck trage, muss er weder auffallen noch teuer sein, doch er sollte eine gute Qualität und für mich einen Wert haben.» Unangefochtenes Lieblingsschmuckstück ist neben dem erwähnten Goldkettchen ein Ring, den sie von ihren Eltern zum zwanzigsten Geburtstag erhalten hat. Er ist mit einer grossen Perle verziert und schmückt ihren rechten Ringfinger. «Wenn ich ihn nicht trage, fühle ich mich nackt», erzählt Eliane Müller – und vom Schrecken, den sie hatte, als sie den Ring einmal in einem Hostel in Australien vergass.

«Ich würde nicht ohne ihn auf die Bühne.»
Ob sie denn ein Ring nicht stört, wenn sie am Klavier sitzt und spielt? «Wenn ich vor einem Auftritt nervös bin und schwitze, dreht sich der Ring und die Perle schaut nach unten, das ist natürlich beim Klavierspiel schon nicht so praktisch», lacht Eliane Müller. Und trotzdem: «Ich würde nicht ohne ihn auf die Bühne. Er ist mein Talisman.» Schmuckstücke, die ihr etwas bedeuten, sind oft auch Souvenirs wie Armspangen oder Ohrringe, die sie während Reisen auf Märkten kauft. «Immer wenn ich sie trage, steigen Erinnerungen auf.»

Die kunterbunte Kette
Apropos Erinnerungen: Da kommt Eliane Müller eine Schmuck-Episode in den Sinn, die sie als Kind erlebt hat: «In Luzern gab es einmal einen Laden, in dem man mit Chräleli, Kugeln, Perlen und so weiter seine eigene Kette zusammenstellen konnte. Meine Mutter hat mich und meine um zwei Jahre ältere Schwester mitgenommen. Sie hat sich genau überlegt, was sie machen will, und so ist eine wunderschöne Kette entstanden. Meine eigene Kette war einfach nur sehr, sehr bunt, denn das Credo war: Hauptsache, alle Farben brauchen!» Zusammen mit ihrer Schwester hat sie sich auch Ohrlöchli schiessen lassen, damals war sie ungefähr 8 Jahre alt.

Schmuck früher und heute
Als Kind mochte sie ihren Schmuck farbig, heute «soll er eher dezent sein», resümiert die Musikerin. Seit kurzem hat sie Goldschmuck für sich entdeckt. «Er passt gut zu unifarbenen Kleidern oder schwarzen Jumpsuits, für die ich mich begeistere. Goldschmuck und Perlen sind meine Schmuckfavoriten.» Wenn Eliane Müller auf Tour ist, wählt sie im Vorfeld verschiedene Outfits und passenden Schmuck aus. Es sind fixe Kombinationen, die sie während eines Auftritts wechselt. «Wenn ich an privaten Anlässen wie Hochzeiten, Firmenfesten oder Geburtstagen spiele, variieren die Kombis hingegen sehr.»

Der alte Fensterladen
Ihren Schmuck hat Eliane Müller immer griffbereit: «Ich habe einen speziellen Ort, um ihn aufzubewahren. Es ist ein alter Fensterladen, den man öffnen kann, innen ist ein Spiegel angebracht.» An den Lamellen hängt sie ihre Ohrringe auf: «So habe ich die Übersicht». Halsketten hängen über dem Laden, der restliche Schmuck ist in Böxlis daneben verstaut. Neuen Schmuck kauft die Künstlerin meistens, wenn sie ohnehin unterwegs ist. «Dann fällt mir manchmal ein: Genau, zu diesem einen Pullover, wollte ich doch noch eine passende Kette.»

Ein lang gehegter Wunsch
Hatte sie sich als Kind Ohrlöchli gewünscht und diesen Wunsch wie erwähnt mit ihrer Schwester umsetzen dürfen, hat Eliane Müller sich kürzlich einen weiteren «Ohr-Wunsch» erfüllt. Sie hat sie sich ein Piercing stechen lassen, das durch den Knorpel geht, der über dem Gehörgang sitzt. Unterdessen trägt sie an dieser Stelle einen kleinen Brillianten. Schmuck beschäftigt die Innerschweizerin immer wieder. Auch der Schmuck, den sie nicht mehr trägt. «Ich schenke ihn weiter. Vor allem in der Familie, zum Beispiel an meine Schwester oder das Göttimeitli meines Freundes. Sie spielt damit, so wie wir früher mit dem Schmuck meiner Mutter gespielt haben.»

Über Eliane Müller:
Zwei Monate nach dem Sieg in der Fernsehshow «Die grössten Schweizer Talente» im Jahre 2012 erschien ihr erstes Album «Like The Water», da war sie gerade einmal 21 Jahre alt. Seither ist die Luzernerin mit unverkennbarer Stimme und virtuosem Klavierspiel Dauergast in der Hitparade. Hits wie "Love Love Love" (2012) oder "Leave A Light On" (2014) hat man im Ohr, die Alben "Venus & Mars" (2013) und "Bright Lights" haben die Künstlerin auf Tourneen geführt. Eliane Müller bildet sich persönlich und musikalisch immer weiter: So besitzt sie auch einen Bachelor in Kommunikationswissenschaften. Und für ihr neues Album «Slow Motion» hat sie sich mit verschiedenen Songwriters getroffen, um an ihren Songs zu arbeiten. Ein weiterer Höhepunkt ihrer Karriere: Im Februar wurde ihr in der Kategorie «Best Female Solo Act» der «Swiss Music Award» 2018 verliehen. Dieses Jahr kann man die Ausnahmemusikerin an verschiedenen Festivals und auf ihrer «Slow Motion»-Tour erleben.


Hier geht es zu den Daten von Eliane Müllers Tour


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