HOW TO BE A PRINCESS!
Nurcan Yilmaz ist Geschäftsführerin der Mery's Couture Filiale im Hochzeitshaus in Bad Ragaz. Sie arbeitet seit 20 Jahren in der Brautmoden-Branche und das stets für Mery's Couture.


HOW TO BE A PRINCESS!
Das romantische Brautkleid. In der Farbe Blush, verspielt mit Tüll und Blüten.


HOW TO BE A PRINCESS!
Das vielseitige Brautkleid. Kurz und im Petticoat-Stil. Lässt sich gekonnt kombiniert auch an der Sommerparty tragen.



HOW TO BE A PRINCESS!
Der Klassiker. Prinzessinnen-Kleid mit Pailletten, Perlen und mit Spitzenschleier.
Magazin// Anlässe
Mai 2018

FASZINIERENDE BRAUTMODE
HOW TO BE A PRINCESS!
Wir zeigen wunderschöne Brautkleider und sprechen mit Fachfrau Nurcan Yilmaz über royale Hochzeiten und Fernsehsendungen, in denen das Heiraten zelebriert wird.

Wie wirken sich royale Hochzeiten wie diejenige von Meghan Markle und Prinz Harry auf die Brautmode aus?

An den Hochzeitsmessen merkt man, dass die Designer versuchen, Kleider nachzuempfinden, die von den Royals getragen wurden. Und das Kleid, das Pippa Middleton an der Hochzeit ihrer Schwester Kate mit Prinz William getragen hat, hat einen Trend ausgelöst: Figurbetonte Kleider waren gefragt. Seit der Hochzeit von Kate gibt es auch wieder mehr Kleider mit Ärmeln.

Welches sind die beliebtesten Hochzeitskleider?

Es gibt mehrere, zum Beispiel die A-Linie, bei der das Oberteil eng und der Rock ausgestellt ist. Beliebt ist auch das Modell «Meerjungfrau», das Kleid ist eng bis zu den Knien und wird dann breiter. Das klassische Prinzessinnen-Kleid verliert auch nie an Popularität, es zeichnet sich durch eine Corsage und einen weiten, bauschigen Rock aus. Von den Farben her ist Ivory der Klassiker. Derzeit sind auch Blush und Nude beliebt. Die Kunden fragen oft nach einem tiefen Rückenausschnitt, Tüll oder Spitzen.

Was gefällt dir an deinem Beruf?

Ganz besonders die Beratungen. Keine gleicht der anderen! Aus den Terminen haben sich auch schon Freundschaften ergeben oder ich bin auf Hochzeiten eingeladen worden. Der Ablauf der Beratungen ist nicht immer gleich, natürlich kommt es darauf an, welche Wünsche die Kunden haben. Heute ist es so, dass Interessierte manchmal online vorsondieren und mit einer Vorstellung zu uns kommen. Oft ist das Kleid, für das sie sich entscheiden, dann aber weit weg von der ursprünglichen Vorstellung. Bei Hochzeitskleidern geht nichts über das Probieren! Um ein Kleid zu finden, braucht eine künftige Braut im Schnitt zwei Stunden.

Wie beeinflussen Fernsehsendungen zum Thema Hochzeit die Branche?

Mir fällt auf, dass die Kunden aufgrund der Sendungen manchmal das Gefühl haben, dass sie total überwältigt sein müssen, wenn sie im Hochzeitskleid vor dem Spiegel stehen. Sie sind erstaunt, dass keine Tränen fliessen, denn so sieht man es im Fernsehen, dort wird viel geweint. Es ist gut, dass die Shows die Realität zeigen: Wenn jemand mit einem kleinen Budget kommt, gibt es nun mal Grenzen bei der Auswahl der Kleider.

Wer begleitet die Kundinnen?

Meistens die Mutter, die Trauzeugin oder Freundinnen. Immer öfter sind auch die Männer dabei. Man sollte sich das Kleid ein halbes Jahr vor dem Hochzeitstermin aussuchen, damit es noch angepasst werden kann und rechtzeitig parat ist. Ich empfehle aus Erfahrung, dass man offen sein soll, wenn man Kleider anprobiert. Oft findet man etwas, das einem total steht, an das man überhaupt nicht gedacht hat. Mir ist wichtig, dass jede Braut das Kleid findet, das perfekt zu ihr passt.

Wie haben sich die Trends in Sachen Brautmode über die Jahre verändert?

Es gab keine Trends in diesem Sinne, die Auswahl ist einfach viel grösser geworden. Ich würde eher bei den Herren Trends ausmachen. Wenn ich Herren berate, fragen sie derzeit oft nach figurbetonten und taillierten Smokings. Sie tragen auch gerne Accessoires.

Herzlichen Dank für das Interview!

Wir danken dem Hochzeitshaus Bad Ragaz dafür, dass wir das Fotoshooting in ihrem Hause durchführen durften. Die Kleider, die Model Germina Preses trägt, sind aus der Kollektion von Mery’s. Die Kleider wurden in der Schweiz von einem Designerteam entworfen.

Model: Germina Preses ist in Bosnien-Herzegowina geboren und in Lugano aufgewachsen. Sie hat in London Psychologie studiert und ist danach ein Jahr um die Welt gereist. Ob in Afrika oder Indien – sie wollte mehr über sich selber und die Welt erfahren. 2014 wurde sie in Zürich heimisch und arbeitete in einem Familienbetrieb, der sich auf Bademode spezialisiert hat, im Einzelhandel. 2015 wurde Germina Projektleiterin eines Mode-Blogs und fand so den Einstieg ins Onlinebusiness, das sie von der ersten Stunde an fasziniert hat. Zusammen mit Beatrice Lessi betreibt sie den Blog «Ask the Monsters». Derzeit studiert Germina Preses in einem Onlinestudiengang Nachhaltigkeit und berät als Digital Expert Firmen bei ihren Onlinestrategien.

Germina bei Instagram: @gefficiel
www.askthemonsters.com

Im Hochzeitshaus Bad Ragaz bietet Rhomberg unter dem Namen "Der Partnerring" Verliebten, Verlobten und all jenen, die ihre Liebe durch Heirat krönen möchten, ein einzigartiges Angebot an Partnerringen.

Zum Hochzeitshaus Bad Ragaz


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