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Zirkonia

Seine bekannteste Erscheinung ist die farblose, die seit 1977 als beste Imitation des Diamanten in der Schmuckbranche stark präsent ist. Entwickelt wurde der heute als Zirkonia bekannte Schmuckstein 1937 im physikalischen Institut der Akademie der Wissenschaften (FIAN) der damaligen UdSSR unter dem Namen Fianit.

Die Amerikaner und die Schweizer entwickelten die künstlich hergestellten Kristalle aus Zirconiumdioxid weiter, indem sie verschiedene Stoffe zur Stabilisierung verwendeten. So existieren heute zwei Arten von Zirkonia. Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass Zirkonia, die mit Yttrium (die russische Variante) stabilisiert wurden, insbesondere bei Reparaturen im Feuer oder bei Kontakt mit Bolsäure besser abschneiden. Der Unterschied ist jedoch von blossem Auge nicht sichtbar.

Der Zirkonia verfügt über eine Mohshärte von 8.5 und ist damit sehr gut geeignet für die Schmuckindustrie. Seine qualitativ hochstehende Verarbeitung und sein günstiger Preis machen ihn weltweit zu einem der meistgekauften Schmucksteine. Neben der farblosen Variante gibt es heute auch gelbe, orange, violette, grüne oder bunte Zirkonia.